⚽ FIFA World Cup 2026 · Round of 16
Switzerland
SUI
Full time
0-0
0-0 (4-3 pens)
Colombia
COL
2026-07-07 · BC Place, Vancouver
The verdict“Hundertzwanzig Minuten Nichts, gerettet von einem Elfmeterschießen, das endlich einen Puls hatte.”
The Performance Review
Zwei Stunden lang war das zäher, ehrlicher, vorsichtiger K.-o.-Fußball mit fest angezogener Handbremse. Kolumbien erspielte sich mit fortschreitender Zeit die besseren Gelegenheiten, und die beste fiel Jaminton Campaz zu, der einen Fehler von Granit Xhaka nutzte, frei vor dem Tor auftauchte und den Ball weit über die Latte jagte. Chancen kamen und gingen, Tore nicht.
Im Elfmeterschießen wurde es endlich lebendig. Kolumbien vergab zweimal, durch Davinson Sanchez und Cucho Hernandez, Manuel Akanji verschoss für die Schweiz und hielt die Spannung unerträglich, und Gregor Kobel zeigte die Parade, auf die es ankam, ehe Ruben Vargas den entscheidenden Treffer verwandelte. Vier zu drei, und die Schweiz war weiter.
Seien wir ehrlich, der Fußball vor dem Schießen gewinnt keine Preise. Aber Elfmeter haben ein eigenes Theater, das kein offenes Spiel vortäuschen kann, und dieses lieferte Nerven, Fehlschüsse und einen Torwart-Helden. Die zwei Stunden waren Schwerstarbeit, die letzten zehn Minuten fesselnd.
Who Got Burned
Kolumbien, das über hundertzwanzig Minuten die besseren Chancen herausspielte und trotzdem nicht traf, dann vom Punkt die Nerven verlor. Campaz wird nicht schlafen, nachdem er diese Chance in der Verlängerung in den Himmel gejagt hat, und zwei verschossene Elfmeter sind eine brutale Art, ein Turnier zu verlassen, in dem man das Weiterkommen mehr als verdient hatte.
The Bright Side
Gregor Kobels entscheidende Parade und die eiskalten Nerven der Schweiz führten sie zum ersten Mal seit 1954 ins WM-Viertelfinale, eine wahrhaft historische Leistung, und Elfmeterschießen bleiben das ehrlichste Drama im Sport, selbst wenn der Fußball davor es nicht ist.

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