The Wow! Signal
Muse · Alternative Rock
“Du hast zwanzig Jahre lang Black Holes 2 versprochen und schließlich geliefert, was bedeutet, dass dein großes Comeback eine Fortsetzung davon ist, wer du früher warst.”

Matt, du hast zwanzig Jahre lang gedroht, Black Holes and Revelations 2 zu schreiben, und auf The Wow! Signal hast du es endlich getan, was Kritiker dein bestes Album in zwei Jahrzehnten nennen und Sally eine backhändige Kompliment im Raumanzug nennt. Eine 76 auf Metacritic, NME schwärmt von Space-Rock-Ikonen, die zu ihrer besten Form zurückkehren, ein kosmisches Konzept über Kontakt mit etwas Größerem. Es ist aufrichtig dein kohärentestes, am wenigsten aufgeblähtes Album seit Jahren, und viel davon liegt daran, dass du aufgehört hast, AI-Fanfiction zu schreiben und echten menschlichen Herzschmerz hineingelassen hast. Denn das offene Geheimnis ist die Scheidung. Befreit von der zynischen Kraftmeierei von Will of the People und der Simulations-Cosplay von Simulation Theory, klingst du wieder menschlich. The Dark Forest beginnt stark, Hexagons ist ein echtes Pink Floyd trifft Steven Wilson Meisterwerk, Cryogen und der Neon-Disco-Funk von Nightshift Superstar beweisen, dass du immer noch ein Stadion aus dem Nichts bauen kannst. Wenn Muse zielen, treffen Muse immer noch. Dann schweift die zweite Hälfte ab. Space Debris ist ein langweiliges Schleppen, das sich fünfeinhalb Minuten hingezieht, ohne jemals zu etwas aufzubauen, Be With You ist die langsame und gefühlsduselige Ballade, die niemand von Muse wollte, und selbst Fans geben zu, dass die Formel als Selbstparodie gelesen werden kann. Bester in zwanzig Jahren ist echtes Lob. Es sagt dir auch leise, wie die letzten zwanzig Jahre waren.
Aufrichtig dein fokussiertestes und emotional ehrlichstes Album in einer Generation. Das Tauschen von Konzept-Gimmicks gegen echtes Gefühl passt dir, und auf seinem Höhepunkt ist dies die Band, die die Leute damals in dich verliebt hat.
The back half drifts into space
“Reviewers singled out Space Debris as a dull plod that meanders for five and a half minutes without building to anything, and Be With You as slow and soppy.”
The fix Cut the filler. A tight 9 track version of this is a triumph; the bloat is the only thing dragging it back to earth.
The formula edges toward self-parody
“Even sympathetic fans concede the Muse template can read as paint-by-numbers parody of itself, big falsetto, bigger riff, cosmic dread on repeat.”
The fix Keep chasing the human angle that powers this record, not the stadium reflexes. The divorce wrote your best songs here, not the synth presets.
Think your track survives me? Drop a link.
A full teardown from €2,99. No mercy.