🎬 Movie Review

The Smashing Machine

Directed by Benny Safdie · Dwayne Johnson, Emily Blunt

Biography / Sports Drama · 2025-10-03

Dwayne Johnson hat lange genug aufgehort, The Rock zu sein, um tatsachlich zu schauspielern, und Benny Safdie hat aus einem MMA-Biopic etwas gemacht, das auf genau die richtigen Arten wehtut.

7.1/ 10
Cynical Sally reviews the movies

Hier ist ein Satz, den ich nie zu schreiben erwartet hatte: Dwayne Johnson liefert eine aufrichtig gute dramatische Leistung. Nicht 'gut fur The Rock' gut. Tatsachlich, wirklich, Awards-tauglich gut. Benny Safdies Biopic uber MMA-Legende Mark Kerr reisst Johnson jedes Gramm seines Filmstar-Charismas weg und ersetzt es durch einen gebrochenen, verzweifelten Mann, dessen Korper eine Waffe ist, die ihn langsam zerstort. Der Silberne Lowe in Venedig war kein Zufall.

Safdie inszeniert mit derselben nervosen Energie, die er zu Uncut Gems mitbrachte, aber angewandt auf etwas Intimeres und weniger Manisches. Die Kampfsequenzen sind brutal, ohne voyeuristisch zu sein, eng und nah gefilmt, sodass man jeden Aufprall spurt. Emily Blunt als Kerrs Freundin liefert den emotionalen Anker, und ihre Szenen mit Johnson haben eine Rohheit, die vermuten lasst, dass Safdie die Kameras lange genug laufen liess, bis die Performances aufhorten, Performances zu sein.

Die Kinokasse erzahlt die wahre Geschichte: 21 Millionen Dollar bei einem Budget von 50 Millionen. A24 wettete darauf, dass Dwayne Johnson, der ernsthaft schauspielert, Tickets verkaufen wurde, und das Publikum sagte 'nein danke'. Was schade ist, denn genau diese Art von Risiko sollte belohnt werden. Schaut es euch im Streaming an. Ihr habt keine Ausrede, es nicht zu tun.

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What it nails
  • 01

    Dwayne Johnson ist aufrichtig, uberraschend hervorragend. Das ist kein Eitelkeitsprojekt. Er verschwindet in der Rolle

  • 02

    Kampfsequenzen sind viszeral und intim, ohne die Gewalt zu verherrlichen

  • 03

    Emily Blunt und Johnson haben echte Chemie, mit Szenen, die sich auf die beste Art ungeschrieben anfuhlen

  • 04

    Safdies nervose Handkamera-Regie erzeugt eine standige Unruhe, die Kerrs mentalem Zustand entspricht

What it botches
  • 01

    Der zweite Akt verliert sich in MMA-Zirkuspolitik, die weniger interessant ist als das personliche Drama

  • 02

    Der Kassenflop bedeutet, dass die meisten Menschen ihn nie in dem Format sehen werden, das er verdient

  • 03

    Periodendetails fuhlen sich manchmal wie Kostumdesign an statt wie gelebte Authentizitat

  • 04

    Bei uber zwei Stunden konnte er funfzehn Minuten verlieren, ohne etwas Wesentliches einzubussen

Who it's for

Alle, die glauben, Dwayne Johnson konne nicht schauspielern, und sich gerne eines Besseren belehren lassen wollen. MMA-Fans, die mehr wollen als Highlight-Zusammenschnitte. Safdie-Bruder-Komplettisten.

Who should skip

Wenn ihr The Rock sehen wollt, der The Rock ist, wird euch das aktiv enttauschen. Wenn MMA euch flau im Magen macht, halten die Kampfszenen sich nicht zuruck. Wortwortlich.

The marketing roast

A24 hat das als 'Dwayne Johnson, wie ihr ihn noch nie gesehen habt' verkauft, was stimmt und auch genau der Grund ist, warum es gefloppt ist. Das Publikum, das Johnson schauspielern sehen will, uberschneidet sich nicht mit dem Publikum, das zu A24-Filmen geht, und umgekehrt.

The other critics
Your turn

Your website, CV, or whatever you made. I'll roast that too.

A full teardown from €2,99. No mercy.

Printed with disdain · Cynical Sally