Cynical SallyMovie Review
Cynical Sally

Cynical Sally

The internet's most honest critic.

You're welcome.

The Furious

Directed by Kenji Tanigaki

Xie Miao, Joe Taslim, Jeeja Yanin, Yayan Ruhian, Brian Le

8.8/10
Martial Arts Action·2026-06-12·Reviewed 2026-06-12
Die Handlung ist ein Entführungsthriller, den ihr hundertmal gesehen habt, aber die Fäuste fliegen so schnell und der Spaß ist so ehrlich, dass ihr vergessen werdet, euch darum zu scheren.
Can you handle it?

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The Review

Fangen wir mit dem Elefanten im Raum an. Eure Geschichte ist 'normaler Mann, entführte Tochter, kriminelles Netzwerk.' Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt damit grob vierzig Prozent aller Actionfilme beschrieben, die seit Taken 2008 in die Kinos kamen. Kenji Tanigaki, ihr hattet die Dreistigkeit, Xie Miao, Joe Taslim, Jeeja Yanin, Yayan Ruhian UND Brian Le zu engagieren, und die beste Herkunftsgeschichte, die euch einfiel, war 'Händlervater rastet aus.' Ein Händler. Der Mann verkauft Waren zum Lebensunterhalt. Das ist die zivile Tarnung, die ihr für einen Cast gewählt habt, der mit dem kleinen Finger eine kleine Armee ausschalten könnte.

Hier muss Cynical Sally kurz ihren Giftpinsel weglegen, denn 99 Prozent der Kritiker auf Rotten Tomatoes können nicht alle falsch liegen. Eine Durchschnittsbewertung von 8,6 und eine 90 auf Metacritic sind keine Trostpreise, das sind handfeste Beweise. RogerEbert.com nannte es 'einen Hagel von Fäusten und teuflischen Spaß,' und The Wrap bezeichnete es als potenziell besten Actionfilm des Jahres 2026. Das Festivalzirkuit stimmte zu und schickte den Film durch Toronto, Beyond Fest, Hawaii, das Rote Meer, bevor er das Boston Underground Film Festival wie einen Ehrenrundlauf abschließen durfte. Das ist kein Film, an den niemand glaubt. Das ist ein Film, den alle wie ein Geheimnis weitergegeben haben.

Das eigentliche Verbrechen hier ist nicht der Film selbst. Es ist Lionsgate, das bis zum 12. Juni wartet, um etwas so Gutes zu veröffentlichen, nachdem es zunächst den 29. Mai versprochen und dann zurückgerudert hat. Eine zweiwöchige Verschiebung für eine 99 Prozent frische Kampfkunst-Show ist die Art von Zug, die Fans dazu bringt, Piraterie als moralische Haltung zu erwägen. Und ja, Starz-Abonnenten, euer Tag kommt in etwa vier Monaten, genießt die Spoiler in der Zwischenzeit. Der helle Seite der Sache: Eine Laufzeit von 113 Minuten bedeutet, dass der Film seinen Besuch nicht überstrapaziert, und mit einem so geladenen Cast verdient jede einzelne Minute ihren Platz.

What It Nails

  • +Ein Allstar-Kampfkunst-Ensemble, das klingt wie jemandes Traumbesetzung: Joe Taslim, Jeeja Yanin, Yayan Ruhian und Brian Le alle im selben Film ist die Art von Lineup, die Actionfans physisch emotional macht.
  • +Ein kritischer Konsens so überwältigend, dass er schon fast peinlich ist: 99 Prozent auf Rotten Tomatoes und eine 90 auf Metacritic bedeuten, dass der Film seine Versprechen wirklich hält und nicht nur auf Hype surft.
  • +Eine knappe Laufzeit von 1 Stunde 53 Minuten beweist, dass Tanigaki besser weiß, als das Tempo einbrechen zu lassen. Der Film bittet euch nicht, ihn zu ertragen. Er fordert euch heraus, Schritt zu halten.
  • +Eine echte Festivalpedigree, die TIFF, Beyond Fest, Hawaii, das Rote Meer und Boston Underground umspannt, zeigt, dass Kritiker, die Kino wirklich lieben und nicht nur Multiplex-Blockbuster, sich hier voll für den Film verbürgt haben.

What It Botches

  • -Die Prämisse ist von einem Franchise geliehen, das Liam Neeson bereits zu Tode geritten hat. 'Tochter entführt, Vater schlägt zurück' ist keine Geschichte, das ist eine Genrekonvention mit einem Namensschild.
  • -Lionsgate, das den US-Kinostart ohne überzeugenden Grund vom 29. Mai auf den 12. Juni verschiebt, ist die Art von Studio-Wackeln, die das Vertrauen des Publikums untergräbt, besonders bei einem Film mit so viel bereits aufgebautem kritischen Schwung.
  • -Das Starz-Streaming-Fenster, das laut Lionsgates Output-Deal etwa vier Monate nach dem Kinostart kommt, wird die Kinoauswertung bei Gelegenheitszuschauern, die einfach warten, höchstwahrscheinlich kannibalisieren.
  • -Mit einem Cast aus Hongkong, Thailand, Indonesien und den USA wirkt der englischsprachige Rahmen wie ein kommerzieller Kompromiss, der die kulturelle Spezifität abschleifen könnte, die Hongkong-Kampfkunstkino so sehenswert macht.
Can you handle it?

Think your work can survive this?

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Who It's For

Jeden, der schon mal eine Kampfszene dreimal zurückgespult hat und das für vollkommen normales Verhalten hält.

Who Should Skip

Zuschauer, die ein ausgeklügeltes, originelles Drehbuch brauchen, um sich ein Ticket zu rechtfertigen, denn die Geschichte hier wird keinen einzigen eurer Neuronen überraschen.

Marketing Roast

Lionsgate, ihr sitzt auf einem 99 Prozent frischen Actionfilm mit einem der geladensten Kampfkunst-Casts, die seit Jahren zusammengestellt wurden, und euer großer Zug war es, die Veröffentlichung still und heimlich um zwei Wochen nach hinten zu schieben und den Festivalbuzz die schwere Arbeit für euch erledigen zu lassen. Wo ist die Dringlichkeit? Wo ist die Kampagne, die schreit 'Joe Taslim und Yayan Ruhian sind wieder im selben Film und diesmal ist Jeeja Yanin auch dabei'? Dieser Satz allein ist ein Trailer. Stattdessen habt ihr uns eine Datumsänderung und einen Starz-Deal hingeworfen, der den Countdown zu eurem eigenen Kinofenster im Grunde telegrafiert. Ihr vermarktet einen Ferrari, indem ihr die Leute daran erinnert, dass der Bus auch irgendwann ankommt.

Can you handle it?

Your turn. Drop something.

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