The Verdict
Der neunte Teil des Conjuring-Universums, inszeniert von Michael Chaves und als Franchise-Finale fuer die Warrens vermarktet, bringt Patrick Wilson und Vera Farmiga ein letztes Mal als Geisterermittler Ed und Lorraine Warren zurueck. Er basiert auf dem realen Smurl-Spukfall und schickt das geliebteste Paar des modernen Horrors mit all den Spukhaus-Moebeln, die du erwartest, in den Sonnenuntergang.
Dann kamen die Zahlen: fast 500 Millionen Dollar weltweit, was das zum umsatzstaerksten Film der gesamten Reihe macht. Das Publikum machte aus dem Abschied der Warrens ein Ereignis. Die 54 auf Metacritic und die gemischten Reviews erzaehlen die andere Haelfte der Geschichte, das ist eine Ehrenrunde, die Kritiker ein bisschen zu bequem in ihren ausgetretenen Jumpscare-Rillen fanden.
Hier ist die Lichtseite, und sie ist verdient: Wilson und Farmiga bleiben das warme, gelebte Herz dieser ganzen Maschine, und ein Finale, gebaut um ihre Chemie, hat echten emotionalen Lohn, selbst wenn sich die Schrecken vertraut anfuehlen. Auf dem umsatzstaerksten Teil auszusteigen, mit einem echten Fall, mit den Original-Hauptdarstellern, ist ein weit anmutigerer Abgang, als die meisten Neun-Film-Franchises je schaffen.
What it nails
- ▲Patrick Wilson und Vera Farmiga kehren als Ed und Lorraine Warren zurueck und bleiben das schlagende Herz der Franchise, was dem Finale echtes emotionales Gewicht gibt.
- ▲Die Geschichte im realen Smurl-Spukfall zu verankern haelt den markentypischen 'basiert auf einer wahren Geschichte'-Aufhaenger der Reihe intakt und verleiht den Schrecken einen dokumentarischen Schauer.
- ▲Als neunter Teil und vermarktetes Franchise-Finale liefert er den Warrens einen Abschluss, den langjaehrige Fans tatsaechlich wollten.
- ▲Er wurde mit fast 500 Millionen Dollar weltweit zum umsatzstaerksten Film des gesamten Conjuring-Universums, der Beweis, dass die Publikumszuneigung enorm und sehr echt ist.
What it botches
- ▼Eine 54 auf Metacritic und gemischte Reviews heissen, Kritiker fanden ihn eher bequem als furchterregend, gestuetzt auf die vertraute Jumpscare-Grammatik der Franchise.
- ▼Beim neunten Teil ist das Conjuring-Playbook tief ausgetreten, also landen die Spukmomente eher als Routine denn als Offenbarung.
- ▼Ihn als Finale der Warrens zu vermarkten erhoeht den emotionalen Einsatz hoeher, als ein Drehbuch nach Schema F ihn immer einloesen kann.
- ▼Regisseur Michael Chaves arbeitet voll innerhalb des etablierten Hausstils, was Konsistenz liefert, aber wenig von der Ueberraschung, die die ersten Filme landen liess.
Who it's for
Conjuring-Juenger, die Ed und Lorraine ordentlich verabschiedet sehen wollen, und Fans von uebernatuerlichem Horror nach wahren Faellen, die ihre Spukgeschichten warm, vertraut und auf Wilson-Farmiga-Chemie gebaut moegen.
Who should skip
Jeder, der hofft, dass eine neun Filme tiefe Franchise sich neu erfindet, und Horrorfans, die die Jumpscare-Formel der Reihe schon vor drei Fortsetzungen schal fanden.
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