The Verdict
Johannes Roberts, der Mann hinter 47 Meters Down, inszeniert und co-schreibt einen Natural-Horror-Film, in dem ein adoptierter Familien-Schimpanse namens Ben Tollwut bekommt und auf einen gewalttaetigen Amoklauf geht. Es ist genauso reisserisch, wie das klingt, und es feierte im September 2025 Premiere auf dem Fantastic Fest, bevor Paramount es in die Kinos brachte, was dir sagt, dass die Festival-Menge Blut roch und es mochte.
Die Motion-Capture-Schimpansen-Darstellung von Miguel Torres Umba ist hier der eigentliche Motor, eine Kreatur, die suess genug sein muss, um in einem Familienhaus zu leben, und furchterregend genug, um es abzureissen. Die Besetzung, Johnny Sequoyah, Jessica Alexander und Oscar-Gewinner Troy Kotsur, gibt Roberts ein robusteres Ensemble, als dieses Genre sich ueblicherweise gibt, und das zeigt sich in einer 58 auf Metacritic, die gemischt-bis-positiv landet.
Hier ist die wirklich gute Nachricht: Es spielte rund 41 Millionen Dollar weltweit ein bei einer Praemisse, die eine Direct-to-Streaming-Pointe haette sein koennen, und stattdessen ist es ein kompetentes, engagiertes Creature-Feature. Roberts kennt Spannung im engen Raum aus seinen Hai-Tagen und nutzt diese Muskeln gut. Niemand nennt es Kunst, aber niemand will sein Geld zurueck.
What it nails
- ▲Die Motion-Capture-Schimpansen-Darstellung von Miguel Torres Umba verkauft sowohl die Familienhaustier-Waerme als auch die tollwuetige Bedrohung, was die ganze tragende Wand des Films ist.
- ▲Johannes Roberts bringt seinen 47-Meters-Down-Instinkt fuer Grauen im engen Raum und verwandelt ein Haus mit echter raeumlicher Spannung in eine Ueberlebensarena.
- ▲Eine wirklich solide Besetzung fuers Genre, mit Oscar-Gewinner Troy Kotsur, der eine Glaubwuerdigkeit verleiht, von der die meisten Natural-Horror-Filme nur traeumen koennen.
- ▲Die Premiere auf dem Fantastic Fest im September 2025 brachte ihm Festival-Wohlwollen, und die gemischt-bis-positive 58 auf Metacritic plus 41 Millionen Dollar weltweit ist ein sauberer Sieg fuer ein Creature-Feature.
What it botches
- ▼Die Praemisse, Familien-Schimpanse bekommt Tollwut und randaliert, ist einen Elevator-Pitch von Selbstparodie entfernt, und nicht jede Szene entkommt voellig der Schwerkraft dieser Albernheit.
- ▼Eine 58 auf Metacritic heisst, die Kritiker waren gespalten, also gibt es fuer jeden Zuschauer, den er packt, einen, der ihn reisserischer fand als gruselig.
- ▼Natural Horror lebt und stirbt mit der Kreatur, und alles auf einen einzigen Motion-Capture-Schimpansen zu setzen ist eine Hochrisiko-Wette, die die menschlichen Drama-Luecken nicht immer abdeckt.
- ▼Roberts hat das Ueberleben-im-engen-Raum-Playbook schon mal durchgespielt, also kann sich die Struktur fuer jeden vertraut anfuehlen, der seine Hai-Filme gesehen hat.
Who it's for
Creature-Feature-Fans, die einen engagierten, boesen Natural-Horror-Ritt wollen, und alle, die gern einem Meister der Spannung im engen Raum zusehen, wie er ein Familienhaus in eine Falle verwandelt.
Who should skip
Zuschauer, die 'tollwuetiger Haustier-Schimpanse' zu laecherlich finden, um es ernst zu nehmen, und jene, die Prestige-Horror mit thematischer Tiefe statt Ueberlebens-Nervenkitzel wollen.
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