Loverboy: Vertrouw Niemand
Directed by Danny Leysner
Scenario: Cyriel Guds
“Eine niederlandische Krimi-Fortsetzung, die Menschenhandel mit der Feinheit eines Vorschlaghammers anpackt, aber immerhin hart genug zuschlagt, um einen Abdruck zu hinterlassen.”

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The Review
Loverboy: Vertrouw Niemand knupft dort an, wo der erste Film aufgehort hat, und folgt Ex-Loverboy Terrance, der nach dem Gefangnis versucht, sein Leben wieder aufzubauen. Der Deal ist simpel: ein Menschenhandel-Netzwerk infiltrieren, vier vermisste Madchen retten, das Sorgerecht fur seine Tochter zuruckbekommen. Es ist die Art Pramisse, die sich von selbst schreibt, und genauso fuhlt es sich auch an. Das Drehbuch folgt jedem erwartbaren Schlag eines niederlandischen Krimis, trifft jede emotionale Note nach Fahrplan und endet mit der Art drittem Akt, bei dem man auf die Uhr schaut, nicht weil man sich langweilt, sondern weil man genau weiss, wohin es geht.
Anerkennung, wo Anerkennung gebuhrt: Das Thema wird mit mehr Gewicht behandelt als im ersten Film. Die Einfuhrung des 'Lovergirl'-Konzepts fugt einem Thema echte Tiefe hinzu, das die meisten Kriminalfilme zu Hintergrundrauschen reduzieren. Die Darstellerleistungen sind engagiert, die Amsterdamer Unterweltszenen haben echte Rauheit, und es gibt Momente, in denen der Film die Grenzen seines Genres ubersteigt.
Aber Danny Leysner kann es nicht lassen mit dem Melodrama. Jeder stille Moment wird von anschwellender Filmmusik untergraben. Jede Enthullung kommt mit einem Reaktionsbild, das zwei Schlage zu lang gehalten wird. Der Film will gleichzeitig ernsthafter Sozialkommentar UND publikumstauglicher Krimithriller sein, und schafft es nicht wirklich, beides gleichzeitig zu sein.
What It Nails
- +Der Lovergirl-Ansatz fugt der Menschenhandel-Erzahlung echte Tiefe hinzu
- +Engagierte Darstellerleistungen auf ganzer Linie, besonders in den Undercover-Sequenzen
- +Amsterdamer Unterweltszenen haben authentische Rauheit und Spannung
- +Nimmt das Thema ernst genug, um an den richtigen Stellen genuinen Unbehagen zu erzeugen
What It Botches
- -Vorhersehbare Plotstruktur, die jedes Krimi-Sequel-Template Schlag fur Schlag befolgt
- -Melodramatischer Soundtrack, der dem Publikum nicht zutraut, Emotionen selbst zu empfinden
- -Versucht gleichzeitig Sozialkommentar und Popcorn-Thriller zu sein, ohne eines davon voll zu treffen
- -Das Sorgerechts-Subplot ist reine emotionale Manipulation, verkleidet als Charaktermotivation

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Who It's For
Niederlandische Krimi-Fans, denen der erste Loverboy gefallen hat. Alle, die sich fur Filme interessieren, die Menschenhandel ohne Wegschauen behandeln.
Who Should Skip
Wenn euch der erste Film zu dick aufgetragen war, legt die Fortsetzung nochmal eine Schippe drauf.
Marketing Roast
Der Trailer hat jeden wichtigen Plotpunkt verraten, was bei niederlandischen Krimis mittlerweile Tradition ist. 'Inspiriert von wahren Begebenheiten' leistet eine Menge Schwerstarbeit auf dem Poster.

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