Doom: The Dark Ages - Revelations DLC
Developed by id Software · Bethesda Softworks
First-Person Shooter · PS5, Xbox Series X|S, PC · 2026-07-07
“Ein Jahr zu spät, zwanzig Dollar zu teuer und endlich daran erinnert, dass Doom schnell sein soll.”

Also, hier die Neuigkeit. Ein ganzes Jahr nachdem The Dark Ages im Mai 2025 erschien, hat id Software endlich eine Story-Erweiterung namens Revelations, ab 7. Juli für 19,99 Dollar, plus ein kostenloses Ripatorium 3.0 Arena-Update. Glückwunsch zur Ankündigung. Das Problem ist nur: Ihr schmeißt diese Party in einem Laden, aus dem alle vor zwölf Monaten rausspaziert sind. Das Hauptspiel hat super Wertungen kassiert, 86 auf Metacritic, und ist dann sang- und klanglos bei 31.000 Spielern auf Steam stehen geblieben, weniger als Doom 2016 und ein Bruchteil von Eternal. Ihr habt das Publikum nicht verloren. Das Publikum hat die Kampagne im Game Pass durchgespielt und keinen Gedanken mehr an euch verschwendet.
Jetzt der gute Teil, denn es gibt einen. Der Chain Spear ist eine wirklich kluge Idee, ein neues Fortbewegungs- und Kill-Spielzeug, das Können mit Tempo und Mobilität belohnt, also genau das, was dem langsamen Schild-und-Streitkolben-Dark-Ages gefehlt hat. Dass Ripatorium 3.0 kostenlos und als Arena gebaut ist, ist euer Moment, ein Jahr zu spät, in dem ihr euch erinnert, dass Doom sich wie ein Hurrikan anfühlen soll und nicht wie ein Ritter, der im Schlamm feststeckt. Das Story-Setup, ein verwundeter und verratener Slayer, der in ein gnadenloses Fegefeuer gezerrt wird, ist herrlich metal. Handwerklich sieht das nach einer echten Erweiterung aus und nicht nach kosmetischem Schulterzucken.
Aber seien wir ehrlich, was die Rechnung angeht. Ihr verlangt 20 Dollar für die Mobilität und das Tempo, die schon im Hauptspiel hätten stecken müssen, und verkauft das dann als Revelations, als würde niemand das Timing bemerken. Die echte Offenbarung ist kommerziell. id sprach von 3 Millionen Spielern, aber nur etwa 1 Million waren echte Verkäufe, der Rest Game Pass. Dieses DLC ist also eine Kampagne, um eine Million Besitzer und drei Millionen Touristen daran zu erinnern, dass das Spiel überhaupt noch existiert. Als Ankündigung ist das in Ordnung. Als Momentum-Aktion versucht ihr, ein Lagerfeuer wieder anzuzünden, ein Jahr nachdem alle nach Hause gegangen sind.
- 01
Der Chain Spear ist ein cleveres, tempobelohnendes Kampfspielzeug, das endlich die größte Beschwerde des Hauptspiels beantwortet.
- 02
Ripatorium 3.0 ist kostenlos und als Arena gebaut, das Näheste, das The Dark Ages je an echtes Doom herankam.
- 03
19,99 Dollar einzeln oder in den Upgrades gebündelt ist ehrliche Preisgestaltung für eine Story-Erweiterung.
- 04
Die Prämisse vom verwundeten, verratenen, ins Fegefeuer gezerrten Slayer ist genau der Heavy-Metal-Unsinn, den diese Reihe am besten verkauft.
- 01
Ein ganzes Jahr nach Release ist im Shooter-Momentum eine Ewigkeit, und das Publikum ist längst weg.
- 02
20 Dollar für das Tempo und die Mobilität verlangen, die im langsamen Hauptspiel schlicht gefehlt haben.
- 03
Eine tiefe Story-Erweiterung an Leute verkaufen, die die Kampagne im Game Pass durchgespielt und längst vergessen haben.
- 04
Es Revelations nennen, wenn die lauteste Offenbarung ist, dass der Launch kaum eine Million Mal verkauft wurde.
Die Hardcore-Slayer, die tatsächlich drangeblieben sind und den Chain Spear plus eine fleischigere Arena zum Auseinandernehmen wollen.
Jeder, der die Kampagne letztes Jahr im Game Pass durchgekaut hat und seitdem keinen Gedanken mehr an The Dark Ages verschwendet hat.
Not out yet
Want me to remind you when this comes out?
Fine. Drop your email and I'll let you know the moment Doom: The Dark Ages - Revelations DLC lands, with my verdict attached. That is the only thing I will ever use it for. No newsletter, no nonsense, I have standards.
Your website, CV, or whatever you made. I'll roast that too.
A full teardown from €2,99. No mercy.